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29. Ewald-Regely-Turnier

Logo des 29. Ewald-Regely-Turniers © Andreas Pretzsch, Fabian ZastrowBereits im Viertelfinale war für uns als Titelverteidiger das Turnier zu Ende. Im Mittelpunkt stand jedoch die Organisation von Turnier und Party – mit Erfolg.

Aus, aus, aus, das Spiel ist aus – leider schon im Viertelfinale. Eine 1:2-Niederlage gegen die LG Treptow beendete unsere sportlichen Ambitionen beim 29. Ewald-Regely-Turnier. Dennoch war das Turnier für die Lehrgemeinschaft Zehlendorf/Steglitz ein großer Erfolg. Im Mittelpunkt stand die Ausrichtung des Turniers und der anschließenden Players-Party, so dass der rollende Ball – bei allem sportlichen Ehrgeiz – zur schönen Nebensache geriet.

29. Ewald-Regely-Turnier

Freitag, 3. Oktober 2003
Sporthalle Charlottenburg

Die Mannschaft

Fabian Zastrow - Manuel Gräfe, Sven Kurenbach, Norbert Kollar, René Welzer, Alexander Semmler, Dragan Simeunovic, Slavisa Suvajac, Raphael Seitz, Piotr Lubka

»Geheimwaffe« Sven Kurenbach

Ironischerweise stellten wir uns mit der Ü30-Regel beinahe selber ein Bein. Die Regelung besagt, dass mindestens drei Spieler über 30 Jahre alt sein müssen, wovon immer mindestens einer auf dem Spielfeld stehen muss. Durch die Ausfälle von Nils Kulinna (verletzt) und Jörn Halfter (beruflich), sowie die Abstellung der »alten Recken« Jürgen Zuchantke, Elef Katsaros und Horst Tscherner an das DFB-Allstar-Team, lichtete sich unsere Personaldecke. Der Ausweg: Sven Kurenbach schnürte neben seiner organisatorischen Tätigkeit die Fußballschuhe und bildete mit Manuel Gräfe und Norbert Kollar die Ü30-Fraktion in unserem Team.

Der Weg zum Gruppensieg

Mit der Siegertuppe vom letzten Turnier ging es ins Auftaktspiel. Doch von unserem Spielsystem, das uns im Januar überraschend zum Titel verholfen hatte, war nichts zu sehen. Dennoch gewannen wir mit 1:0 gegen die Lehrgemeinschaft Spandau. Das Tor erzielte Manuel Gräfe nach schönem Zuspiel von Torhüter Fabian Zastrow.

Im zweiten Spiel standen wir dem DFB-Allstar-Team (unter anderem mit Bundesliga-Schiedsricher Lutz Fröhlich) gegenüber. Nach zwei schnellen Treffern von Regely-Neuling Rafael Seitz entwickelte sich ein lockerer Kick, der mit 4:1 gewonnen wurde. Dabei trugen sich René Welzer und Alexander Semmler in die Torschützenliste ein, den Ehrentreffer erzielte Christian Sax, ein regelmäßiger Teilnehmer am freitäglichen LG-Training.

Bereits vor dem dritten Spiel stand der Viertelfinaleinzug fest. Auch unser Gegner, die LG Wedding/Oslo, war bereits qualifiziert und schonte ihre beiden besten Spieler. Durch einen 3:0-Sieg sicherten wir uns den Gruppensieg und verhinderten damit den »Klassiker« gegen die LG Charlottenburg. Die Tore schossen Dragen Simeunovic (2) und Alexander Semmler.

Aus im Viertelfinale

Bevor das Turnier nun richtig losging, war es für uns vorbei. Zwei haarsträubende individuelle Fehler und das Auslassen von hochkarätigen Torchancen bescherte uns das Aus. Dabei bestimmten wir gegen die Lehrgemeinschaft Treptow das Spiel, erzielten durch Raphael Seitz den zwischenzeitlichen Ausgleich und auch unser Spielsystem mit mitspielendem Torhüter funktionierte immer besser. Schade.

Doch auch ohne den großen sportlichen Erfolg des Vorjahrs brachte das Turnier jede Menge Spaß. Die Spiele liefen fair, unter den Mannschaften herrschte eine gute Stimmung und die Chemie in unserem Team stimmte. So fügten sich auch Spieler wie Piotr Lubka, die verhältnismäßig wenig Spielzeit bekamen, sehr gut ein. Und das Wichtigste: Die Organisation von Turnier und Party lief hervorragend.

Das Turnier gewann die Lehrgemeinschaft Kreuzberg mit einem 4:2-Sieg im Endspiel über Reinickendorf.